Julia Schittler – “Stillstand ist ein Fall fürs Museum”

Der Werdegang von Julia Schittler lässt erahnen, dass in Ihr viel Begeisterung und Tatendrang steckt. Nach Abschluss ihrer Winzerlehre, dem besuch der Technikerschule für Weinbau und Önologie zog es Julia mit Ihrem Rucksack durch die Welt. Offenheit ist wichtig so die Winzerin, diese brauche ich auch wenn ich meine Weine mache!

Nach ihren Reisen entschloss sich die Jungwinzerin dazu die elterlichen Betriebe in Rheinhessen zusammen zu führen und mit frischem Wind fortzuführen. Recht erfolgreich und vielversprechend, meinte auch das renommierte VINUM Magazin und kürte Sie bereits 2019 zum Talent des Jahres!

In ihrer eigenen Linie, Julia Schittler, kann Sie sich vollends entfalten. “Mein Ziel sind sicher keine wilden Experimente aber ich bringe klar meine eigene Handschrift mit. Nicht nur bei der Produktion, auch bei der Auswahl der Trauben und der Lagen. Auch die Handlese ist mir sehr wichtig. “Manchmal ist es nicht so einfach die Eltern von dem neuen Weg zu Überzeugen, alles braucht Zeit!

“Meine Weine sind wie Collagen aus Eigenschaften und Faktoren wie dem Charakter der Rebsorte, der jeweiligen Lage mit ihrem individuellen Boden und den dort lebenden Tieren und Pflanzen. Alles zusammen ergibt dann ein Gesamtbild welches auf den Weinetiketten wiederzufinden ist.”

Tradition ist wichtig. Sie ist das Fundament. Bei uns soll sich diese aber auch weiterentwickeln. Das ist wichtig damit unsere Weinkultur lebendig bleibt. Stillstand ist ein Fall fürs Museum. Es gilt nicht von heute auf morgen alles anders zu machen und die Vergangenheit zu entwurzeln, sondern das Althergebrachte Stück für Stück dem Heute und Morgen anzupassen.