Spitzenweine aus dem Ribera del Duero

Jorge Arandilla ist Weinbauer in vierter Generation. Den Grundstein legte sein Urgrossvater Norberto als er 1922 Land und Weinberge in und um Fuentecén im Ribera del Duero erwarb, welche bis heute in Familienbesitz sind. In 2016 wurde Bodegas Tres Piedras geboren. Der Name als Tribut zur uralten Getreidemühle in Fuentecén, welche mit ihren drei Mahlsteinen (Tres Piedras) allen umliegenden Dörfern zur Verfügung stand. 

Jorges Ziel ist es, historische Weinberge zu bewahren, wie seine Familie es bereits vor ihm tat, um einzigartige, authentische Terroir-Weine zu erzeugen. 

Jorges Ziel ist es, historische Weinberge zu bewahren, wie seine Familie es bereits vor ihm tat, um einzigartige, authentische Terroir-Weine zu erzeugen. 

So konnte er im Laufe der Jahre zusätzliche Weinberge übernehmen von Familien, die sie selbst nicht mehr bewirtschaften konnten oder wollten. Zum Beispiel einen kleinen Plot mit über 70 jährigen Tinto Fino (Tempranillo) und Garnacha Reben.

Bereits in 2010 hatte Jorge einen meterfiefen alten Natursteinkeller saniert, der im 18. Jahrhundert von Mönchen in Fuentecén zur Weinbereitung und Lagerung erbaut wurde und heute bei Tres Piedras wieder aktiv genutzt wird.

Lage, Landschaft und Terroir

Die Weinberge von Tres Piedras im Ribera del Duero liegen auf einer Höhe von über 800 m. Kontinentales Klima herrscht, mit heissen Sommern, kalten Wintern und wenig Niederschlag. Grosse Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sorgen für konzentrierte reife Trauben, die trotzdem ihre Frische bewahren. 

Cabernet Sauvignon, Merlot oder Malbec gibt es bei Tres Piedras nicht. Dafür neben Tempranillo und Garnacha, auch Bobal (Valenciana Tinta), Malvasia und Albillo Mayor. Letztere eine weisse Rebsorte, die auch nur sehr knapp vor dem kompletten Verschwinden gerettet wurde. Bei Jorge gibt es keine eigenen Albillo Mayor-Weinberge. So wurde sie damals nicht gepflanzt. Er findet sie hier und da zwischen seinen roten Rebstöcken versteckt, wo sie im “Gemischten Satz” gesetzt wurde. Mit knapp 1000 Flaschen jährlich ist der “Santa Cruz” Albillo Mayor eine absolute Rarität. 

Sein ganzer Stolz allerdings ist der “Finca La Tejera”- Weinberg. Die 0.65ha kleine Einzellage ist eben eine dieser Lagen von Urgrossvater Norberto. 

Die Böden sind mehrheitlich von Ton geprägt, teils mit Anteilen Sand, Kalk oder Kies.

Im Weinberg & Keller

Um das Weinbauerbe der Region zu bewahren, ist nachhaltiger Weinbau eine selbstverständlichkeit für Jorge. Der Verzicht auf Herbizide und Pestizide zum einen, die Verantwortung gegenüber der Menschen zum anderen. Seit 14 Jahren arbeiten die selben Menschen bei ihm im Weinberg. Sein Motto ist das Zitat von Antoine de Saint-Exupéry:

“Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt, sondern von unseren Kindern geliehen”.

Beim Ausbau der Weine setzt Jorge auf französische Eiche. Klassische 225l Barrique kommen zum Einsatz, sowie auch grösse Fässer. Das Holz soll stets Unterstützen, aber nie bestimmen oder den Charakter des Weines maskieren.